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Christian Gauf zum Bürgermeister gewählt



Zweibrücken
Christian Gauf zum Bürgermeister gewählt
Von Fritz Schäfer, 18.05.2017 02:00
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Der Amtsinhaber und sein Nachfolger: Christian Gauf (links) wird Rolf Franzen am 1. September als Zweibrücker Bürgermeister ablösen. Foto: Marco Wille
26 der 36 Ratsmitglieder stimmten für den CDU-Kreisvorsitzenden. Er wird wohl Kämmerei, Sozial-, Jugend- und Schulamt übernehmen.

„Ich bin bereit, die Aufgabe in meiner Heimatstadt zu übernehmen“, sagte Christian Gauf nach der Wahl zum Zweibrücker Bürgermeister. Am 1. September übernimmt der CDU-Kreisvorsitzende das Amt von Rolf Franzen. „Gauf ist ein hervorragender Kandidat, der für das Amt qualifiziert ist“, schlug der CDU-Fraktionsvorsitzende Christoph Gensch den 51-Jährigen vor.

26 der 36 anwesenden Ratsmitglieder (gut 72 Prozent) stimmten für Gauf, neun stimmten mit Nein. Dazu gab es eine Enthaltung. In der Sitzung waren 13 Mitglieder der SPD-Fraktion anwesend; zehn der CDU, vier der Grünen, drei der Linken, zwei der FDP und zwei der Fraktion Parteilose Bürger Zweibrücken (PBZ).

„Das ist für mich ein großer Einschnitt in meinem beruflichen Leben“, meinte Gauf. 30 Jahre war er Amtmann im Notardienst. Dabei habe er gelernt zuzuhören, sagte der gebürtige Zweibrücker. Diese Fähigkeit sollte auch in seinem neuen Amt helfen. Vor allem bei der Einarbeitung in die Dezernate. Gauf geht davon aus, dass er von Franzen die Verantwortung für die Kämmerei, das Sozial-, das Jugend- sowie das Schul- und Sportamt übernehmen wird.

„In die Bereiche muss ich mich einarbeiten, um sie auszufüllen“, sagte Gauf. Dabei sei er auf die Unterstützung der Mitarbeiter angewiesen. Gauf ist seit 1994 Mitglied des Stadtrats und vertritt die CDU im Hauptausschuss, im Sportausschuss und im Verwaltungsrat des Umwelt- und Servicebetriebs (UBZ). Im November 2016 hat er den Vorsitz des CDU-Kreisverbands übernommen. Nach dem Amtsantritt werde er seine Vorstandsämter beim SV 64 Zweibrücken niederlegen, kündigte Gauf am Rande der Sitzung an.

„Die Bürger sind es leid. Sie verlangen den Ausbau der K 1“, verlieh Harald Nentwig dem Einwohnerantrag von Wattweiler Bürgern Nachdruck. Das Ortsbeiratsmitglied hatte zuvor den Zustand der Straße beklagt (wir berichteten). Die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gegeben. Der Vertreter der Einwohner musste keine Überzeugungsarbeit leisten. Oberbürgermeister Kurt Pirmann hatte zuvor schon gemeint, dass die Begründung im Antrag jedem „einleuchte, der die Straße schon gefahren ist. Eine Erneuerung ist dringend erforderlich“.

Ein weiterer Vertreter der Einwohner, Klaus Ziegenbein, war dabei nur verwundert, dass ein Mitarbeiter des Bauamts noch 2011 eine Sanierung als unwirtschaftlich beurteilt habe.

Nach Angaben Pirmanns erarbeite der Umwelt- und Servicebetrieb derzeit die für den Zuschussantrag erforderliche Planung. Liege diese vor, werde der Antrag auf Förderung beim Landesbetrieb Mobilität wie im Antrag gefordert eingereicht. Bei Kreisstraßen im Stadtgebiet könne die Stadt einen 65-prozentigen Zuschuss erhalten, sagte Pirmann. „Da müssen noch Gespräche geführt werden.“

Im Haushalt ist die Straße nicht eingestellt. Die Verwaltung machte allerdings schon „einen Deckungsvorschlag“ für die zusätzliche Maßnahme. „Für die Renaturierung des Auerbachs in Niederauerbach wurde ein großer Betrag eingestellt“, sagte Pirmann. „Die werden in dem Haushaltsjahr nicht verbauen.“

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