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„Mirror's Edge: Catalyst“ entführt Spieler in eine düstere Science-Fiction-Welt



Zweibrücken
Stylische Hetzjagd in schwindelnder Höhe
„Mirror's Edge: Catalyst“ entführt Spieler in eine düstere Science-Fiction-Welt

Von Jan Althoff, 06.07.2016 02:00
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Das Turnen über den Dächern einer großen Stadt erinnert an die „Assassin's Creed“-Reihe. Foto: EA
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Sie läuft, und läuft und läuft: Faith, die Titelheldin von „Mirror's Edge: Catalyst“ ist ständig in Bewegung. Und dabei rasanter unterwegs, als man es bisher auf einem Bildschirm von einem Fußgänger gesehen hat.
Die Stadt, in der EAs Action-Spiel „Mirror's Edge: Catalyst“ spielt, trägt eigentlich den falschen Namen. „Glass“, also Glas heißt sie – sinnvoller und treffender wäre allerdings „White“, also weiß. Denn das ist die vorherrschende Farbe. Als Kontrast zu den düsteren politischen Verhältnissen strahlen die Wolkenkratzer in 50 Schattierungen von weiß. Das sorgt nicht nur dafür, dass man als Spieler gelegentlich befürchtet, schneeblind zu werden. Sondern trägt wesentlich dazu bei, dass die Stadt unwahrscheinlich stylisch wirkt – wie von Apple entworfen.

 

Durch die Stadt, oder eher über die Dächer dieser Stadt, scheucht der Spieler die frisch aus dem Knast entlassene Kurierin Faith, die im Lauf der Story zu einer Art Revolutionärin wird.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, rennt, springt und klettert Faith durch die Stadt, beziehungsweise über die Dächer. Die Kletterei durch eine spektakulär designte Stadt erinnert stark an die „Assassin's Creed“-Reihe. Aber während dort die Steuerung traditionell eher hakelig ist, lenkt sich Faith geschmeidig und mit atemberaubender Geschwindigkeit von Dach zu Dach. Zudem steuert man die junge Frau aus der Ich-Perspektive, was das Kletter- und Geschwindigkeits-Erlebnis noch rasanter wirken lässt.

 

Wirklich zu bemängeln gibt es bei „Mirror's Edge: Catalyst“ wenig: Die Steuerung etwa verlangt vergleichsweise hohe Genauigkeit. Und zeitkritische Klettermissionen sind häufig so gestaltet, dass der Spieler eine ganze Reihe von Versuchen braucht, bis er die Strecke genug ausgekundschaftet hat, um einen Weg zum Ziel zu finden, der im Zeitlimit absolvierbar ist.

 

Wertung (Schulnote): 2+
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