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Betriebsrat: Terex-Chef muss Kritik an Kahlschlag aushalten



Zweibrücken
Betriebsrat: Terex-Chef muss Kritik an Kahlschlag aushalten
Von Lutz Fröhlich, 16.02.2017 02:00
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. pm-R0018604.JPG_3769

Terex in Zweibrücken Foto: Lutz Fröhlich
Terex-Cranes-Präsident Steve Filipov hat gestern bei einem Gespräch mit dem Betriebsrat in Zweibrücken „seinen Unmut darüber geäußert, dass die Zeitungen voll sind mit Berichten“ über den Stellenabbau.

Das teilte Betriebsratschef Eduard Glass auf Anfrage mit. Glass: „Ich verstehe, dass es Filipov nicht gefällt, von Kunden darauf angesprochen zu werden. Ich habe ihm aber deutlich gemacht, dass es um 500 Menschen geht, an denen die Existenzen von Familien hängen und eine ganze Region betroffen ist. Da ist völlig klar, dass man auch mal aushalten muss, wenn sich Betroffene und Politiker äußern.“ Inhaltlich habe Filipov an seinen Restrukturierungsplänen festgehalten. Mehr wollte Glass derzeit nicht sagen. Terex-Sprecherin Anne Steeb verschob ein (noch nicht terminiertes) Pressegespräch: Man habe mit dem Betriebsrat vereinbart, nicht häppchenweise Zwischenstände öffentlich zu machen, solange man miteinander im Gespräch sei.

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