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Veranstaltung in Wallhalben lockte viele Besucher an – Bürgermeister Martin zufrieden



Wallhalben
Traditioneller Martinimarkt lebt
Veranstaltung in Wallhalben lockte viele Besucher an – Bürgermeister Martin zufrieden

Von Vom Norbert Schwarz, 16.11.2016 02:00
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Zum Martini-Markt nach Wallhalben kamen auch in diesem Jahr viele Besucher. Foto: cos

Foto: cos
Schon seit Jahren ist der Martini-Markt in Wallhalben ein beliebter Treff für Groß und Klein. Auf dem Käthe-Dassler-Platz wurde jetzt wieder rund ums Martinsfeuer gesellig gefeiert, alle hatten viel Spaß.

Ortsgemeinde Wallhalben und Vereine organisierten am Wochenende wieder den Martini-Markt – seit den 80er Jahren darf er nicht fehlen. Zweifel der Organisatoren, ob der Markt in der Besuchergunst noch weit oben rangiert, erweisen sich als unbegründet. Es kamen so viele Interessierte wie lange nicht. Bürgermeister Berthold Martin: „Da waren allein mehr als 250 Kinder da, das war einfach berauschend.“

Mit Martinsspiel, Laternenumzug und riesigem Martinsfeuer auf dem Käthe-Dassler-Platz, direkt beim Ludwig-Katz-Haus wurde das Markttreiben in den frühen Abendstunden eingeleitet. Getroffen hatten sich die kleinen Lichter- und Lampionträger bei der Kirche Allerheiligen auf dem Ochsenberg, wo die Geschichte der Mantelteilung sehr einfühlsam nachgestellt wurde. Mit dem barmherzigen Reitersmann hoch zu Ross ging es danach hinüber zur protestantischen Pfarrkirche und durch die Friedrich-Poth-Straße zurück an den eigentlichen Veranstaltungsort des Markts, auf dem Käthe-Dassler-Platz. Der mehrköpfigen Bläsergruppe aus Schmitshausen war es eine Herzensangelegenheit, für einen stimmungsvollen Martinsumzug zu sorgen.

Spätestens nach dem kostenlosen Austeilen der Martinsbrezeln auf dem Käthe-Dassler-Platz, es war ja bereits zuvor mannigfach die Rede vom Teilen und Geben, war geselliges Beisammensein angesagt. Auf die Tradition des Martini-Marktes verweist Bürgermeister Berthold Martin nur allzu gern. Schließlich gab es den Markt an Martini schon zu einem Zeitpunkt, als Wallhalben noch Marktfleck war und die Landwirtschaft dominierte. „Am Martinstag musste der Pachtzins entrichtet werden. Das war Gesetz und wird noch heute vielfach in landwirtschaftlichen Verträgen so vereinbart. Und weil es Geld gab, konnte es an diesem Tag auch großzügig ausgegeben werden. Der Martinimarkt war deshalb eine sinnvolle, dennoch bewusste Einrichtung“, so Martin der sich als Mitveranstalter in den letzten Jahren doch viel Sorge um diesen Markttag machte und liebend gern weitere Mitstreiter begrüßen würde. Die Organisationslast lag bei den Angelsportlern, Fußballern, dem Förderkreis des Kindergartens und der Feuerwehr. Kulinarisch wurde viel geboten, mit Kleinkunst und Gebasteltem wurde das Marktangebot abgerundet.

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