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Eine runde Sache



Eine runde Sache
Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz, 16.03.2010 00:11
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Battweiler. Fünf örtliche Rundwanderwege gibt es bisher rund um Battweiler. Dass der neu geschaffene "Tilemann-Stella-Rundwanderweg" ihnen demnächst vielleicht den Rang ablaufen wird, findet der Vorsitzende der Battweilerer Pfälzerwaldverein-Ortsgruppe, Willi Hack, überhaupt nicht schlimm. Das Gegenteil sei vielmehr der Fall
Battweiler. Fünf örtliche Rundwanderwege gibt es bisher rund um Battweiler. Dass der neu geschaffene "Tilemann-Stella-Rundwanderweg" ihnen demnächst vielleicht den Rang ablaufen wird, findet der Vorsitzende der Battweilerer Pfälzerwaldverein-Ortsgruppe, Willi Hack, überhaupt nicht schlimm. Das Gegenteil sei vielmehr der Fall. Der Chef des örtlichen Pfälzerwald-Vereins gerät ins Schwärmen, wenn es um das Wandern auf Tilemann Stellas Spuren geht. Wegstrecken, geschichtliche Informationen und Natur pur, das seien die Leitmaximen bei der Planung der drei unterschiedlich langen Strecken des Rundwanderwegs gewesen, die Mitglieder der Ortsgruppe zurzeit noch ausschildern. Das Aufstellen von großen Infotafeln folgt bei Wetterbesserung zügig. "Wir haben den Anspruch gehabt, das Optimale bei den drei Rundwanderwegen herauszuholen", stellt Hack fest.

Nicht allein mit dem Auskundschaften der drei Strecken, die eine Länge von sechs, acht und zwölf Kilometer haben, sondern gleichermaßen mit den umfassenden Informationen für den Wandergast bewiesen die Wanderfreunde viel Initiative. "Naturgenuss, das war das gesteckte Ziel. Deshalb bieten wir dem Wanderer auch keine asphaltierten Strecken an. Wald- und Naturwege, manchmal auch Pfade, so soll den Menschen unsere herrliche Region näher gebracht werden." An den Streckenführungen sei emsig getüftelt worden. Ein halbes Dutzend Korrekturen habe es gegeben, stellt Hack fest und will damit unterstreichen, wie akribisch die Vorbereitungsphase verlaufen ist. 50 Pfosten wurden noch letzten Herbst als Haltepunkte für die Hinweisschilder eingebuddelt. Eine blau-violettfarbene Küchenschelle wird den Wanderer zusammen mit dem Namensgeber steter Wegbegleiter sein. Der rheinland-pfälzische Wanderleitfaden ist für die Beschilderung Vorgabe gewesen. "Gleich, wo der Wanderlustige seine Wanderung startet, vom rechten Weg wird er niemals abkommen, dafür wurde von uns Vorsorge getroffen", meint Hack und ist sich sicher, dass der Tilemann-Stella-Weg schon bald viele Gäste aus der Region locken wird. Verbindungen zu den nahegelegenen Vorzeigewegen der Nachbarorte seien s gesichert.

So könne man problemlos auf dem Reifenberger Kapellenweg weiter wandern, den Gräfin-Sonja-Bernadott-Weg der Schmitshauser erkunden oder mit dem Meteoriten-Wanderweg von der Stampermühle aus beispielsweise auf die Sickingerhöhe nach Krähenberg gelangen, erklärt Hack. "Vom

rechten Weg wird der Wanderer niemals abkommen."

Willi Hack

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