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Projekt im Caritas-Zentrum Saarpfalz soll Migranten in Jobs bringen



Homburg
Mit Rückenwind in die Gesundheitsberufe
Projekt im Caritas-Zentrum Saarpfalz soll Migranten in Jobs bringen

Von red, 18.02.2016 02:00
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Andreas Heinz, Einrichtungsleitung Caritas-Zentrum Saarpfalz, Migrationsberaterinnen Jennifer Mohler und Monika Herb sowie Ulrich Wirth, Leiter der Schule für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege am Uniklinikum präsentierten das neue Projekt. Foto: Schmitt/Caritas Foto: Schmitt/Caritas
Migranten in den saarpfälzischen Arbeitsmarkt zu integrieren ist eine Herausforderung, der sich jetzt das Caritas-Projekt „Rückenwind – Aldaam“ stellt. Mit dem Projekt sollen vor allem Gesundheits- und Pflegeberufe gestärkt werden.
Im Caritas-Zentrum Saarpfalz ist ein Projekt zur Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt, Schwerpunkt Gesundheitsberufe, gestartet. Hierzu kooperiert die Caritas mit dem benachbarten Uniklinikum in Homburg. Das Projekt mit dem Namen „Rückenwind – Aldaam“ ist ein Teilprojekt des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, das von dem IQ-Landesnetzwerk Saarland koordiniert und unterstützt wird.

Die Idee und der Bedarf nach Coaching wurden in der Migrationsberatung schon länger deutlich. So fragten immer wieder Ärzte mit Migrationshintergrund, die ihre Facharzt-Ausbildung an der Universitätsklinik absolvieren, um Beratung und Unterstützung nach. Das Projekt wendet sich jetzt aber nicht nur an Menschen, die schon im Beruf sind, sondern hat auch die im Blick, die mit einer medizinischen Qualifizierung im Gepäck kommen und um ihre Anerkennung in Deutschland kämpfen. Hier sind zwischenzeitlich auch viele Flüchtlinge dabei, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Aldaam bedeutet im Arabischen Rückenwind. Der Rückenwind kommt nun in Form eines Coachings-Programms, das speziell auf Gesundheitsberufe ausgerichtet ist. Die beiden Projektmitarbeiterinnen, Jennifer Mohler und Monika Herb, ermitteln in der Beratung mit einer ausführlichen Kompetenzanalyse den Förderbedarf und erstellen einen individuellen Coaching-Plan. Der sich anschließende Coaching-Prozess wird von beiden langfristig begleitet.

Zentrale Bedeutung hat die Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Homburg. Der Leiter des UKS-Schulzentrums, Ulrich Wirth, berichtet: „Wir kämpfen um jede Schülerin und um jeden Schüler“. Er bezieht sich dabei auf den großen Ausbildungsbedarf im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege.

Insbesondere die einjährige Ausbildung zur „Krankenpflegehelferin“ und zum „Krankenpflegehelfer“ werde mehr und mehr von Flüchtlingen und anerkannten Asylbewerbern nachgefragt. Das Konzept, in das auch das Jobcenter und das Frauenbüro Saarpfalz eingebunden sind, ist Teil des IQ-Landesnetzwerkes Saarland und zunächst auf drei Jahre angelegt.

Kontakt und Informationen: Caritas-Zentrum Saarpfalz, in der Schanzstraße 4 in Homburg, Telefon (0 68 41) 93 48 50, E-Mail: caritas-zentrum.saarpfalz@caritas-speyer.de.

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