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Zum zweiten Caveau Chanson standen Corinne Douarre und Dirk Homuth in der Orangerie auf der Bühne



Blieskastel
Klassische Chansons begeistern das Publikum
Zum zweiten Caveau Chanson standen Corinne Douarre und Dirk Homuth in der Orangerie auf der Bühne

Von bea, 10.03.2015 00:00
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Die Sängerin Corinne Douarre und der Gitarrist Dirk Hohmuth bei ihrem Auftritt in der Blieskasteler Orangerie. Foto: Privat Foto: Privat
Großes Lob hat es für Corinne Douarre und Dirk Homuth gegeben. Die beiden haben in der Orangerie Blieskastel französische Chansons auf die Bühne gebracht. Anlass war die zweite Auflage des Caveau Chanson.
Sehr gelungen war die zweite Ausgabe des Caveau Chanson in diesem Jahr, zu dem die französische Liedermacherin Corinne Douarre zusammen mit ihrem musikalischen Begleiter Dirk Homuth in die gut gefüllte Blieskasteler Orangerie gekommen war. Sie präsentierte einen bunten Strauß aus eigenen und klassischen französischen Chansons und wusste durch ihre glockenhelle, warme und ausdrucksstarke Stimme komplett zu überzeugen. Dabei bedurfte es nie übertriebener Gestik und Mimik.

Dirk Homuth begleitete sie an Gitarre oder Ukulele dezent, aber dennoch nachdrücklich. Damit hatte er wesentlichen Anteil daran, dass bei den bekannten Liedern von anderen Interpretinnen und Interpreten nie das Gefühl einer „Kopie“ aufkam, sondern stets eine eigene, eher swingende Note deutlich wurde, etwa bei Dalidas „J'attendrai“ oder Yves Montands „La bicyclette“. Die Künstlerin begleitete sich auch selbst an Klavier, Ukulele und an der mysteriösen „Autoharp“, die sie launig als „Zither, die ein Akkordeon werden wollte“ beschrieb.

Wie angekündigt, führte Corinne Douarre in deutscher Sprache durchs abwechslungsreiche Programm, das von locker-leichten bis zu durchaus ernsten Texten reichte. Besonders beeindruckt zeigten sich die Anwesenden von den Liedinhalten übers Älterwerden, das Schwächerwerden des Gedächtnisses („Ma mémoire m'oublie“) und über die Stadt Plauen, in der Corinne Douarres Vater während des Krieges als Zwangsarbeiter tätig sein musste. Und so war es kein Wunder, dass die Künstler vom begeisterten Publikum zu mehreren Zugaben zurückgerufen wurden.

Viele Veranstaltungsgäste sparten nicht mit Lob für die Künstler; zum Beispiel Vera Musseleck aus Saarbrücken: „Zauberhaft!“ Inge Stöppler aus Mandelbachtal lobte die „tolle Bühnenpräsenz“. Rudi Kleinpeter, der das Kulturamt bei der Auswahl der Mitwirkenden fürs Caveau Chanson berät und die Begrüßung und die Vorstellung der Künstler übernommen hatte, war sehr froh über den Erfolg der Veranstaltung: „Der gute Besuch und die vielen positiven Reaktionen auf den Auftritt von Corinne Douarre heute Abend zeigen, dass es in Blieskastel und Umgebung ein am französischen Chanson interessiertes Publikum gibt, das auch dann kommt, wenn die Künstler nicht superbekannt sind oder den Vorteil der Herkunft aus der Region haben.“

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