In Rieschweiler-Mühlbach funktioniert das stille Netz
Der Zusammenhalt wird in Rieschweiler-Mühlbach groß geschrieben. 66 Einwohner kamen zur Fotoaktion des Pfälzischen Merkur vor die Halle des Turnvereins. Eine Erinnerung auch für die Ortschronik.
Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer
Foto: JacobiRieschweiler-Mühlbach. Helmut Bayer nutzte die Spielpause, um mit aufs Bild zu kommen. Es sind auch nur wenige Meter von den Tennisplätzen bis zur Halle des Turnvereins Rieschweiler. Auf dem Parkplatz vor der Halle gesellten sich die Tennisspieler zu weiteren Rieschweiler-Mühlbachern, die sich ebenfalls ablichten wollten, um ihr Dorf zu repräsentieren. Insgesamt 66 Einwohner des Ortes trafen sich vorm Turnerheim. „Das ist eine super Idee“, freute sich Günter Grunder über die Aktion des Pfälzischen Merkur . „Das ist eine schöne Erinnerung für unsere Kinder und Enkel.“ Für Paul Wagner, den Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, ist es auch ein Erinnerungsfoto für die Jahreschronik. Seit zwei Jahrzehnten produziert er den Kalender für Rieschweiler und Mühlbach. „Da passt das gut hinein.“ In diesem Jahr hätten auch die Fußballer der SG Rieschweiler wieder einen besonderen Platz in der Jahreschronik. Schließlich wurde die SGR Meister der Landesliga West und steigt zum dritten Mal innerhalb von zehn Jahren in die Verbandsliga Südwest auf. Auf die Fußballer ist auch Bürgermeister Heino Schuck stolz. Aber der Bürgermeister erinnert auch an die gute Arbeit der übrigen Vereine. „Die Vereine sorgen für den Zusammenhalt des Ortes.“ Über Internet und Funk hatte der Bürgermeister die Menschen zum Fototermin eingeladen. „Das stille Netz“ habe auch funktioniert , stellte Schuck fest – wie schon beim Wettbewerb der Bahn. Im Internet wurde abgestimmt, wie Regionalzüge heißen sollen. Die Einwohner der 2200 Einwohner zählenden Gemeinde beteiligten sich so gut, dass ein Regionalzug mit dem Namen Rieschweiler-Mühlbach durch die Westpfalz fährt.
Auch einige Feuerwehrleute waren durch den „stillen Alarm“ angerückt. „Wir sind da, wenn man uns braucht“, hieß es aus der Gruppe. Ebenfalls über die moderne Technik erfuhr Iven Zimmermann von dem Fototermin. „Das ist eine gute Aktion. Da war klar, dass ich auch komme.“ Schließlich könne man so den Ort in der ganzen Umgebung in ein gutes Licht rücken. Dafür sorgte dann Merkur -Fotograf Jörg Jacobi, der so lange umstellte, bis alles passte.

