Großsteinhauser blicken beruhigt in die Zukunft
Ihre hervorragende Infrastruktur und die exzellente Dorfgemeinschaft sehen die Großsteinhauser als große Trümpfe. Nach Auffassung von Ortsbürgermeister Volker Schmitt ist das Dorf allgemein gut aufgestellt, was auch die rege Teilnahme an der Merkur-Fotoaktion bewiesen habe.
Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech
Foto: JacobiGroßsteinhausen. Nicht nur die Einweihung neuer Wanderwege bringt die Großsteinhauser auf Trab – auch die Fotoaktion des Pfälzischen Merkur lockte die Einwohner des Dorfes vor die katholische Kirche.
„Der Zusammenhalt ist bei uns hervorragend“, lobt Ortsbürgermeister Volker Schmitt dabei seine Mitbürger. Das werde sich vor allem am 3. und 4. Juli wieder zeigen, wenn das Dorffest mit mehr als 130 Helfern über die Bühne geht. „Wir erwarten an den beiden Tagen viele Gäste aus der gesamten Region“, wirbt Schmitt für die Veranstaltung. Auch in Sachen Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung hätten sich rund 40 Leute zur Mitarbeit angeboten, was ein eindrucksvoller Beweis für den Zusammenhalt im Dorf sei. „Wenn es darauf ankommt, ist auf die Großsteinhauser Verlass“, sagt der Ortsbürgermeister. Das zeige auch die rege Beteiligung an der Aktion „Unser Dorf hat viele Gesichter.“ Für Schmitt ist das gemeinsame Bild eine gute Gelegenheit, die Dorfgemeinschaft in dem Ort zu demonstrieren: „Viele werden das Foto gut aufheben und sich noch Jahre später an den heutigen Tag erinnern.“
So auch Kevin Kern, der inzwischen erschienen ist. Er lebe gerne in Großsteinhausen. Vor allem schätzt er die Menschen im Dorf: „Die sind stets freundlich und hilfsbereit.“ Dem kann Schmitt nur beipflichten. Aber nicht nur der Gemeinschaftssinn kennzeichne das Dorf im „Steenhauser Land“: „Hier gibt es alles für den täglichen Bedarf vor Ort und es sind wunderschöne Wanderwege vorhanden.“ Außerdem gebe es im Dorf einen Kindergarten, der ab August in zwei Gruppen und als Ganztagskindergarten betrieben wird. Dieser wurde im vergangenen Jahr mit dem Qualitätssiegel „Bewegungskindergarten“ ausgezeichnet. Mit diesem Projekt soll unter anderem die Sprach- und Sozialkompetenz der Kinder gefördert werden. Das Dorf könne außerdem auch noch einen Arzt und zwei Kirchengemeinden vorweisen und jeder, der das möchte, könne sich in einem der vielen Großsteinhauser Vereine betätigen. Die Gemeinde sei zudem attraktiv, weil es neben dem Dorfladen auch noch den Dorfmetzger gibt und das Sportheim als Dorfkneipe zur Verfügung steht. Die Menschen in Großsteinhausen könnten beruhigt in die Zukunft blicken, Schmitt hat noch viel vor: So soll unter anderem das Bürgerbegegnungszentrum vorangetrieben werden. In den kommenden Jahren werde auch wieder eine Straße durch wiederkehrende Beiträge ausgebaut. Näheres soll der Gemeinderat entscheiden. „Außerdem machen wir uns Gedanken über den Einsatz von erneuerbaren Energien, die zu Einsparungen führen könnten“, erklärt der Ortsbürgermeister.
Inzwischen sind 90 Menschen auf dem Kirchenvorplatz versammelt. Diese dirigiert Schmitt an den Brunnen, wo sie sich zu einer Gruppe formieren. Für Merkur -Fotograf Jörg Jacobi ist es daraufhin ein Kinderspiel, die Großsteinhauser ins rechte Licht zu rücken.

