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Oberbürgermeister Kurt Pirmann zur Kampagne "Erfolgreich in..."



Oberbürgermeister Kurt Pirmann zur Kampagne "Erfolgreich in..."

10.07.2013 11:56
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Die Stadt Zweibrücken gehört zu den dynamischsten Regionen in Deutschland. Das unterstreichen die Studien des Wirtschaftsförderungs-
unternehmens Prognos in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig. Die nachfolgenden Bericht über Unternehmen in der Stadt unterstreichen diese Wertung.
Das war nicht immer so. Durch die Grenzlage war die Stadt militärisches Aufmarschgebiet. Die wirtschaftliche Entwicklung war gehemmt. Den Abzug der Militärs begriffen die Bürger als Chance, zumal die Landesregierung der Stadt und der Region zur Seite stand. Die Chance, hier etwas zu entwickeln, hatte für die Kommunal- und Landespolitik so etwas wie ein Modellcharakter.

Auf dem Gelände der ehemaligen US-Kaserne auf dem Kreuzberg entstand mithilfe der Landesregierung eine Fachhochschule, die es rasch zur bundesweiten Anerkennung gebracht hat. Aus den Reihen der Studenten und der Professoren entwickelten sich Firmen, die heute für beispielsweise für funktionierende Elektronik in Automobilen sorgen oder mit hochpräzise medizinisch-technische Geräten auf dem Weltmarkt punkten. Die Fachhochschule ist als langfristiger Jobmotor für die Stadt anzusehen.

Nach etwas verhaltenem Beginn wurde auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens mit knapp 350 zivilen Arbeitsplätzen wurden bis jetzt rund 2800 Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel geschaffen.

Entsprechend liegt die Arbeitslosigkeit in Zweibrücken spürbar unter dem Niveau der westpfälzischen Nachbarstädte Pirmasens und Kaiserslautern. Zweibrücken leidet auch nicht so sehr unter den folgen des demografischen Wandels wie die übrige Westpfalz. Arbeitsplätze ziehen eben Leute an.

Für die Zukunft gilt es, diese Entwicklung gerade bei den Maschinenbaufirmen mit Weltrang zu stärken, die auch dafür sorgen, dass mittelständische Unternehmen als Zulieferer und verlängerte Werkbank eine gesicherte Existenz haben. Weitere Ausgründungen aus dem Bereich der Fachhochschule werden unterstützt. Gerade die Fachbereiche Mikrosystemtechnik und Informatik könnten für eine breitere Aufstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Stadt sorgen.

Auf den Flughafengelände muss der Flugbereich ausgebaut und gesichert werden. Auch wenn Firmen nicht direkt von Flugbetrieb abhängig sind, so legen viele doch Wert auf die Image steigernde Tatsache, auf einem Flughafengelände ihren Sitz zu haben.

Künftig muss Zweibrücken verstärkt seine Stärken in der guten Verkehrsanbindung, seiner hervorragenden städtischen Infrastruktur und seinem hohen Erholungs- und Freizeitwert in die Waagschale werfen, um weitere Arbeitsplätze in die Stadt zu holen.

Insofern unterstütze und begrüße ich die Aktion des Pfälzischen Merkur "Erfolgreich in ...", weil sie plakativ Zugpferde unserer Region in den Focus rückt und damit anderen Unternehmen beispielgebend Mut macht, ihren Weg ebenfalls erfolgreich zu gehen.

Kurt Pirmann
Oberbürgermeister

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