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Berlin / Saarbrücken

Bundesregierung bereitet sich auf mögliche Folgen des Öl-Embargos gegen den Iran vor – Westerwelle warnt Teheran vor „Eskalation der Worte“

Von SZ-Korrespondet Werner Kolhoff

Derzeit bereitet sich die Bundesregierung in internationalen Gesprächen auf mögliche Folgen des beschlossenen Öl-Embargos der EU gegen den Iran vor. (Veröffentlicht am 04.02.2012)

Guido Westerwelle (Archiv)Foto: dpa

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Berlin / Saarbrücken. Die Bundesregierung bereitet sich in internationalen Gesprächen derzeit intensiv auf mögliche Folgen des beschlossenen Öl-Embargos der EU gegen den Iran vor. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Sonnabendausgabe) man sei wegen des Ersatzes des iranischen Öls im Gespräch mit anderen Öl-Lieferländern. „Noch wichtiger ist, dass auch die anderen Öl-Importländer die Sanktionen nicht unterlaufen und ihre Importe aus dem Iran nicht erhöhen. Hier gibt es durchaus ermutigende Signale.“ Je mehr Länder sich weltweit an den Sanktionen beteiligen, umso Erfolg versprechender seien sie. Bezogen auf die Drohung Teherans, im Gegenzug die Straße von Hormus zu schließen, sagte Westerwelle, er appelliere an die iranische Führung, „diese Eskalation der Worte zu unterlassen.“

Die Sanktionen seien notwendig, weil eine nukleare Bewaffnung des Irans nicht nur für Israel und die Sicherheit der Region gefährlich sei, sondern auch „die Sicherheitsarchitektur weltweit“ gefährde. Jedoch bleibe die  Tür für „substantielle Gespräche“ offen. „Der Iran hat es in der Hand, jederzeit die Sanktionen zu beenden, indem er seinen internationalen Verpflichtungen gerecht wird und nachprüfbar auf jede Option einer nuklearen Bewaffnung verzichtet“, sagte Westerwelle.

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