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Saarbrücken

Hallen-Masters: Regeländerungen sorgen weiter für Diskussionen

Von SZ-Mitarbeiter Philipp Semmler

Der Torhüter darf seinen Strafraum nicht verlassen. Diese neue Regel im saarländischen Hallen-Fußball erhitzt die Gemüter. Sie führe dazu, dass weniger Tore fallen, sagen die einen. Den anderen gefällt das Spiel so besser. (Veröffentlicht am 01.02.2012)

Fußball

Der Torhüter darf seinen Strafraum nicht verlassen. Diese neue Regel im saarländischen Hallen-Fußball erhitzt die Gemüter.Foto: dpa (Symbolbild)

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Saarbrücken. Eine Regeländerung sorgte vor dieser Qualifikations-Serie zum Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV) für Diskussions-Stoff. Nach einer Umfrage unter den Vereinen hatte sich der SFV dazu entschieden, den „fliegenden Torwart“ im Hallen-Fußball abzuschaffen (wir berichteten). 44 Qualifikations-Turniere wurden mit der neuen Regel gespielt. Auch beim Masters-Finale am kommenden Sonntag ab 13 Uhr im Sportzentrum Homburg-Erbach darf der Schlussmann seinen Strafraum nicht mehr zum Spielaufbau verlassen.

Vor dem Treffen der acht besten saarländischen Hallen-Mannschaften gehen die Meinungen in der „Torwart-Frage“ weiterhin weit auseinander. „Ich hoffe, die Regel wird wieder abgeschafft“, sagt Sebastian Mootz vom SV Bübingen, der diesmal nicht für das Endturnier qualifiziert ist. Mootz, eigentlich Stürmer, war in der vergangenen Hallen-Saison zum besten Torwart gewählt worden – auch weil er als „fliegender Torwart“ gut im Spiel nach vorne war. Trotz der Regeländerung versuchte er sich in diesem Winter bei einigen Turnieren wieder im Tor. Sein Urteil: „Es war langweilig, hat keinen Spaß gemacht.“ Ebenfalls ein Gegner der neuen Regel ist der Trainer von Masters-Titelverteidiger SV Auersmacher. Jörn Birster sagt: „Durch die neue Regel sind die stärkeren Clubs im Vorteil. Es gab in der Qualifikation kaum Überraschungen und es sind weniger Tore gefallen.“

Seine Meinung geändert hat Oliver Braue, Trainer des FC Wiesbach: „Am Anfang war ich skeptisch, aber jetzt muss ich sagen, dass mir die neue Regel gefällt. Es wird wieder mehr Fußball gespielt.“ Trainer Bernd Eichmann vom SC Halberg Brebach pflichtet ihm bei: „Das schachbrettartige Hin- und Hergeschiebe des Balles ist weggefallen. Jetzt müsste man nur noch das Grätschen verbieten.“
 
Hintergrund
Karten für das Masters-Finale am kommenden Sonntag in Homburg-Erbach gibt es in der Geschäftsstelle des Saarländischen Fußball-Verbandes. Telefonisch zu erreichen ist diese unter der (06?81) 3?88?03?17. Zudem ist am Sonntag die Tageskasse im Sportzentrum Homburg-Erbach geöffnet. Bislang wurden 2000 der 3000 Eintrittskarten abgesetzt.
Parkplätze stehen rund um das Sportzentrum zur Verfügung. Der Parkplatz direkt an der Halle ist für Busse und Vip-Gäste reserviert. sem

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