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Saarbrücken

Bewohner des maroden Wohnheims D an der Universität sorgen sich um Unterkunft

Das Studentenwerk hat am Freitagabend alle Bewohner des Studentenwohnheims D über das weitere Vorgehen aufgeklärt. Aktuell steht nur für 58 von 260 Betroffenen eine Ersatzwohnung zur Verfügung. (Veröffentlicht am 04.02.2012)

Uni

Das Studentenwerk hat am Freitagabend alle Bewohner des Studentenwohnheims D über das weitere Vorgehen aufgeklärt. Foto: Honk

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Studentenwerk verteidigt Entscheidung zur Räumung des Wohnheims D an der Uni

Die plötzliche Entscheidung zur Schließung des Wohnheims bis zum 31. März war laut Studentenwerk aus finanziellen Gründen unausweichlich. Die Suche nach Ersatzwohnungen ist inzwischen angelaufen.

Studentenwerk will Wohnungsproblem zeitnah lösen

Nach dem „Blauen Brief“ der Unteren Bauaufsicht, der den Bewohnern des Uni-Wohnheims D „Gefahr für Leib und Leben“ bescheinigt, will das Studentenwerk für 260 Studenten zeitnah neuen Wohnraum finden.

Studentenwerk lässt Wohnheim an der Universität räumen

Aufgrund von Mängeln beim Brandschutz müssen Bewohner des Wohnheims D demnächst ihre Zimmer räumen. Bis alle Betroffenen umgesiedelt wurden, soll eine Brandwache für Sicherheit sorgen.
Saarbrücken. Die Zukunft der 260 Bewohner des Wohnheims D an der Universität ist weiter ungewiss: Das ist das Ergebnis der Krisensitzung am Freitag im Theatersaal des Mensa-Gebäudes. Nachdem am Dienstagnachmittag bekannt geworden war, dass das Wohnheim aufgrund brandschutztechnischer Mängel bald geschlossen werden muss, standen Vertreter des Studentenwerks rund 150 anwesenden Betroffenen Rede und Antwort.
Dabei trieb die Studenten eine entscheidende Frage um: Wo sollen sie in Zukunft unterkommen? Laut bisheriger Planung des Studentenwerks soll das Wohnheim bis zum 31. März geräumt werden, falls bis dahin für die Betroffenen neuer Wohnraum gefunden werde.

Wie Anne-Marie Oswald, Geschäftsführerin des Studentenwerks, erklärte, stehen 58 freie Plätze in Studentenwohnheimen in Homburg oder Saarbrücken zur Verfügung. Um einen Platz in einem der Ersatzwohnheime zu ergattern, müssen die Betroffenen beim Studentenwerk einen Umzugsantrag bis spätestens 10. Februar stellen. Die freien Plätze in den Heimen würden dann im Losverfahren zugeteilt.

Unklar ist allerdings, wie es mit den restlichen Studenten weitergehen soll. Die Geschäftsführerin konnte nur teilweise Entwarnung geben: Zwar lägen etwa von der Saarbrücker Siedlungsgesellschaft oder auch von Privatleuten Angebote vor, allerdings würden diese im Einzelnen erst ab Montag gesichtet. Schnell sollen die Betroffenen dann Wohnungsangebote per E-Mail erhalten. Alternativ können sich die Studenten selbst nach Wohnungen umsehen. Bis zu einer Differenz von 100 Euro zum jetzigen Mietpreis von 168 Euro werde das Studentenwerk die Mehrkosten selbst tragen. „Außerdem sind wir beim Umzug behilflich. Alle beweglichen Möbel dürfen auch mitgenommen werden“, erklärte Anne-Marie Oswald.

Sollte bis zum 31.März jedoch nicht ausreichend Ersatzwohnraum gefunden worden sein, dürfen die Studenten ihre Zimmer in Wohnheim D solange behalten, bis ihre weitere Unterbringung sichergestellt ist. Für die Sicherheit der Bewohner sorgen bis dahin der Hausmeister und eine Brandwache der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken. eib

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